Gebührenpolitik im Fernmeldewesen und Raumordnung.

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SEBI: Zs 237-4
BBR: Z 700
IRB: Z 1003

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Zusammenfassung

Im Hinblick auf die Entfernungsabhängigkeit der Gebühren gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Fernmeldediensten. Von regionalpolitischer Seite wird eine entfernungsunabhängige Gebührenregelung vorgeschlagen, die dazu beitragen soll, bestehende Benachteiligungen peripherer Räume zu vermindern. Vorliegender Beitrag untersucht am Beispiel des Telefons, welche Gebührenstrategie aus raumordnungspolitischer Sicht zu unterstützen ist, und kommt zu folgendem Ergebnis: Entfernungsunabhängige Gebühren bedeuten nicht nur eine Verbilligung der Ferngespräche, sondern auch eine erhebliche Verteuerung der Nahgespräche. Letzteres würde insbesondere Haushalte und Betriebe mit überwiegend nahversorgender Funktion benachteiligen. Die Forderung nach einer generellen Kostenorientierung der Fernmeldegebühren läuft auf eine Aufweichung des Prinzips der Tarifeinheit im Raum heraus, was eindeutig raumordnungspolitischen Interessen entgegensteht. Unterstützenswert erscheint hingegen eine Strategie, die versucht, den Gebührensprung an der Nahbereichsgrenze durch eine Erhöhung der Taktzeichen über mittlere Distanzen abzubauen. - (n.Verf.)

Beschreibung

Schlagwörter

Telekommunikation, Gebührenordnung, Regionalpolitik, Distanz, Kosten

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Raumforschung und Raumordnung, Köln 46(1988), H.5/6, S.215-225, Abb.; Tab.; Lit.

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Telekommunikation, Gebührenordnung, Regionalpolitik, Distanz, Kosten

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