Familienlastenausgleich - Anspruch und Wirklichkeit seit 100 Jahren.

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SEBI: 89/245

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Abstract

Seit beinahe 100 Jahren wird in Deutschland über einen realitätsgerechten Familienlastenausgleich diskutiert. Die Benachteilung von Familien mit Kindern gegenüber Kinderlosen ist geblieben. Zu Beginn dieses Jahrhunderts lebten in der Mehrzahl der Haushalte noch Kinder. Heute ist dies nicht mehr der Fall. Die Kinderlosen bestimmen die Gesellschaft und das Konsumverhalten. Durch die Rentenreform von 1957 wurden die Alterslasten auf alle verteilt. Die Kinderkosten blieben Privatsache. Ohne Kinder funktioniert jedoch die Alterssicherung im Umlageverfahren nicht. Trotzdem werden die Erziehungsleistungen der Eltern bei der Rente völlig unzureichend berücksichtigt. Das Existenzminimum von Kindern ist nicht steuerfrei. Die kindspezifischen staatlichen Leistungen aus steuerlichen Freibeträgen und Kindergeld liegen weit unter den entsprechenden Sozialhilfesätzen. difu

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Familie, Kind, Steuer, Kindergeld, Familienlastenausgleich, Kinderlastenausgleich, Kinderlosigkeit, Benachteiligung, Familienpolitik, Soziographie, Daseinsvorsorge, Sozialeinrichtung

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Neuwied: Strüder (1987), 48 S., Abb.; Tab.; Lit.

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Familie, Kind, Steuer, Kindergeld, Familienlastenausgleich, Kinderlastenausgleich, Kinderlosigkeit, Benachteiligung, Familienpolitik, Soziographie, Daseinsvorsorge, Sozialeinrichtung

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Schriftenreihe der Liga; 14