Gemeinde als Heimat. Die politisch-anthropologische Dimension lokaler Politik.
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Die Gebiets- und Verwaltungsreformen der 60er und 70er Jahre haben oft zu heftigen Protesten von Bürgern geführt, die von Gemeindeauflösungen betroffen waren. Nach Ansicht der Autorin stecken hinter diesen Protesten nicht etwa "politische Defizite". Die politischen Reformen hätten die existentielle Ortsbezogenheit der Menschen, ihren "Lebens-Raum", tangiert und somit "tieferliegende" anthropologische Dimensionen mobilisiert. Die Gemeinde als politisches Ordnungsmodell war als Raum von Identitätsfindung, Schutz, Sicherheit und Geborgenheit bedroht. Der Angriff der politischen Instanzen auf diese Bedürfnisse führt zum Widerstand im Kampf um die Heimatgemeinde. "Heimat" konstituiert sich als Begriff gemeinschaftlichen Verteidigungshandelns. An zwei Fallbeispielen ländlicher Gemeinden und deren Kämpfen gegen die Kommunalreform gewinnt die Autorin das Material für ihre Schlußfolgerung: kommunale Selbstverwaltung kann nur dann leistungsfähig sein, wenn sie über wirtschaftliche und organisatorische Effizienz hinaus die Gemeinde als Heimatraum gestaltet. wev/difu
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Ländliche Gemeinde, Heimat, Gemeindegebietsreform, Fallstudie, Dorf, Anthropologie, Raumbezug, Verwaltungsreform, Lebensform, Identität, Siedlungsgeschichte, Verwaltung, Kommunalpolitik, Politik, Gemeinde
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München: tuduv (1988), IV, 203 S., Tab.; Lit.(phil.Diss.; Augsburg 1987)
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Ländliche Gemeinde, Heimat, Gemeindegebietsreform, Fallstudie, Dorf, Anthropologie, Raumbezug, Verwaltungsreform, Lebensform, Identität, Siedlungsgeschichte, Verwaltung, Kommunalpolitik, Politik, Gemeinde
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tuduv-Studien. Reihe Politikwissenschaften; 21