"Der süße Brei". Lebenswandel in Osnabrück (1790 - 1875).
Centaurus
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Centaurus
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Herbolzheim
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 2001/494
item.page.type
item.page.type-orlis
DI
relationships.isAuthorOf
Abstract
Das Märchen vom süßen Brei beschreibt metaphorisch einen Wandel im Lebensgefühl der Osnabrücker Bevölkerung am Ende des 18. und im 19. Jahrhundert. Die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse veränderten sich und die Menschen müssen lernen, damit umzugehen. Wie sie es taten, welche Probleme dabei auftauchten und wie der Alltag aussah, ist Thema der Untersuchung. An Beispielen beschreibt die Autorin zum einen die konkreten Lebensverhältnisse der Bewohner dieser Stadt: Wie haben sie gewohnt, was haben sie gegessen, wie verbrachten sie ihre Freizeit, welcher Arbeit gingen sie nach, wie gestalteten sie ihre ehelichen und elterlichen Beziehungen - was also machte ihren alltäglichen Lebenszusammenhang aus? Zum anderen wird die Innen- und Außensicht eines bürgerlichen Selbstverständnisses nachgezeichnet. In der Polarisierung des positiven Beispiels eines vernünftigen Menschen, der moralisch integer und leistungsbezogen sein Leben aktiv in die Hand nahm, beschreibt dsie Arbeit eine Welt, wie sie sein soll. In dem negativen Beispiel der unterbürgerlichen Schichten, der bürgerlichen Versager und Absteiger, die unmoralisch handelten und desorganisiert lebten, wird demgegenüber eine Welt dargestellt, wie sie nicht sein soll. Zwischen diesen beiden Extremen liegt die ganze Spannweite einer rekonstruierbaren Lebenswirklichkeit von Mann und Frau, die den Umbruch in der Ambivalenz von Tradition und Fortschritt ausmacht. difu
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
374 S.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Frauen in Geschichte und Gesellschaft; 35