Beschäftigungschancen durch berufliche Mobilität? Arbeitslosigkeit, Weiterbildung und Berufswechsel in Ostdeutschland.

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Berlin

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ZLB: 2001/1248

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DI

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Abstract

Der Abbau von Arbeitsplätzen und die Veränderung von Qualifikationsanforderungen sind für viele Erwerbstätige nicht nur mit dem Verlust der Arbeitsstelle, sondern oft auch mit der Notwendigkeit einer grundlegenden beruflichen Neuorientierung verbunden. Obwohl berufliche Mobilität und Flexibilität in der politischen wie wissenschaftlichen Diskussion immer wieder gefordert werden, ist über ihre Voraussetzungen insbesondere bei älteren Arbeitnehmern wenig bekannt. An dieser Stelle setzt die Autorin an und analysiert, wie das berufliche Wechselverhalten durch individuelle Arbeitslosigkeitserfahrungen, unterschiedliche Qualifikationstypen, betriebliches Handeln und öffentlich geförderte Weiterbildungsmaßnahmen beeinflußt wird. Empirisch untersucht wird dies am Beispiel der ostdeutschen gewerblichen Facharbeiter und kaufmännischen Angestellten - zwei Berufsgruppen, die nach der Wende mit tiefgreifenden berufsstrukturellen Wandlungsprozessen konfrontiert waren. Die Ergebnisse der Studie unterstreichen die zentrale Rolle staatlich unterstützter Weiterbildung für die intragenerationale berufliche Mobilität und damit für die Verbesserung bzw. Sicherung individueller Beschäftigungschancen. difu

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207 S., Anh.

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