Fortentwicklung des Systems der Raumplanung durch Umweltverträglichkeitsprüfung.

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BBR: Z 700
SEBI: Zs 237-4
IRB: Z 1003

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Abstract

Es werden einige Konsequenzen für die Raumplanung diskutiert, die aus der "ökologischen Orientierung" über die Umweltverträglichkeitsprüfung resultieren können. Dazu gehören: (1) eine Verlagerung der Raumplanung auf prozeßbezogenes Planen; (2) eine Fortentwicklung der Planungskonzepte zu Planaussagen, die Risikobereiche definieren lassen; (3) eine Tendenz zur Dominanz von Einzelfallentscheidungen; (4) eine intensivere Auseinandersetzung mit Fachplanungen; (5) eine institutionelle Korrektur: Das Raumordnungsverfahren sollte in die Kompetenz der Planer und nicht der Landesplanungsbehörden gelegt werden; (7) eine bessere sachliche wie institutionelle Integration der Landschaftsplanung in die Raumplanung. Die Integration von Umweltverträglichkeitsprüfung in das Raumordnungsverfahren wird generell mehr "Konfliktmanagement" von der Raumplanung abverlangen. Dafür müßten langfristig auf institutioneller, planungstechnischer und sozialkultureller Ebene kooperative Handlungs-Voraussetzungen geschaffen werden, soll verhindert werden, daß mit dem Konfliktmanagement die Regelungsintensität der Planung wieder ansteigt. - (n.Verf.)

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Keywords

Raumplanung, Umweltverträglichkeitsprüfung, Raumordnungsverfahren, Regionalplanung, Fachplanung, Landschaftsplanung

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Raumforschung und Raumordnung, Köln 45(1987), H.5/6, S.189-195, Lit.

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Raumplanung, Umweltverträglichkeitsprüfung, Raumordnungsverfahren, Regionalplanung, Fachplanung, Landschaftsplanung

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