Kulturelle Eye-dentity. Die Kulturpolitk der EU am Beispiel der Filmförderung.
Lang
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Lang
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DE
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Frankfurt/Main
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ZLB: 2000/2124
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DI
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Abstract
Die EU wird in Politik, Publizistik und Wissenschaft weithin mit Binnenmarkt und Euro identifiziert. Diese Sicht ist aber System und Politik der heutigen EU nicht adäquat. Gemeinsame europäische Politik findet auch auf anderen Feldern statt, die nicht als Nebenschauplätze abzutun sind. Die Arbeit untersucht den Bereich der Kultur. Auf der Grundlage eines Verständnisses der europäischen Kultur als Pluralität der Kulturen (Polykultur) wird am Beispiel ihres Filmförderungsprogramms (MEDIA I und II) nachzuweisen versucht, dass die EU in prinzipieller Weise Kulturpolitik betreibt. Die Prinzipien dieser Politik, weisen gegenüber jenen der Vereinheitlichung im wirtschaftlichen Bereich eine andere und neue Qualität auf. In kulturellen Angelegenheiten ist für die Mitgliedstaaten handlungsanleitend, gemeinsam ihre je spezifischen Kulturen zu fördern. Ein adäquates Verständnis der EU muss die empirische Vielfältigkeit ihrer Politik zur Kenntnis nehmen. Und ein Bewusstsein von dieser europäischen Realität könnte dem "Projekt Europa" etwas der so häufig vermissten Faszination verleihen. difu
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144 S.
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Beiträge zur Politikwissenschaft; 74