Kultur, ein Standortfaktor?
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DE
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Dortmund
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ZLB: 94/1872-4
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S
KO
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Abstract
Kultur lediglich als Standortfaktor für die Wirtschaft zu verstehen, schadet ihr nur. Anhand von ausgewählten Studien zur Kultur als Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor wird die Fragwürdigkeit demonstriert, mit derartigen "Statistiken" mehr Prozentpunkte kommunaler oder regionaler Haushalte für die Kultur herausholen zu wollen. Ebenso untauglich sind die Versuche, Kultur auf einen Standort- oder Image-/Identitätsfaktor zu reduzieren. Warum es in Deutschland so schwer ist, die Bedeutung der Kultur für die Stadt- und Regionalentwicklung stärker ins Bewußtsein zu rücken, liegt zum einen an der Schwierigkeit, allgemeinen Konsens darüber zu erzielen, was eigentlich Kultur ist, in der Angst, daß sie von Wirtschaft für deren Zwecke mißbraucht werden könnte und generell darin, daß Kultur erst einmal Geld kostet. Wer Kultur als Standortfaktor im weitgefaßten Sinne ernst nehmen will, muß ein positives kulturelles Klima, ein kulturgeleitetes Leitbild für Stadtentwicklung schaffen, kulturbezogen Informationen verbessern und Kultur als einen Weg zur sozialen Integration verstehen. goj/difu
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22 S.
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Arbeitspapier; 112