Landwirtschaftliche Bodennutzung zwischen Eigentumsgarantie und Umweltschutz. Beschränkungen der freien Wahl der landwirtschaftlichen Nutzung und ihr Ausgleich.

Nomos
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Nomos

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Baden-Baden

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 2000/2156

item.page.type

item.page.type-orlis

DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Zentrale Verfassungsnorm im Konflikt zwischen landwirtschaftlicher Bodennutzung und hoheitlichen Einschränkungen dieser Nutzung zum Zweck des Umweltschutzes ist Art. 14 GG. Im Ergebnis sind derartige Einschränkungen regelmäßig als Inhalts- und Schrankenbestimmungen des Eigentums zu qualifizieren. Deren Zulässigkeit ist vom Gewicht der öffentlichen Belange abhängig. Eine mögliche Verfassungswidrigkeit kann nur in Ausnahmefällen durch einen finanziellen Ausgleich kompensiert werden. Die geltenden Ausgleichsregelungen werden den verfassungsrechtlichen Anforderungen nicht gerecht. Rechtswidrige Beschränkungen müssen zwar primär abgewehrt werden, können jedoch auf Basis des enteignungsgleichen Eingriffs Ersatzansprüche auslösen. Für finanzielle Ansprüche ist der ordentliche, im übrigen der Verwaltungsrechtsweg gegeben. difu

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

179 S.

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Nomos-Universitätsschriften. Recht
Gießener Abhandlungen zum Umweltrecht; 8