Technikfolgen und Verantwortung der Politik.
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SEBI: Zs 988-Beil.-4
BBR: Z 194a
IRB: Z 881
IFL: Z 627
BBR: Z 194a
IRB: Z 881
IFL: Z 627
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Abstract
Der technische Fortschritt ist ins Gerede gekommen, weil er auch solche Fragen produziert, die aktuell gefaehrlich erscheinen oder in ihrer langfristigen Wirkung nicht abschaetzbar sind (z.B. der Folgentyp der "schleichenden Katastrophen"). Wer kann für die neuartigen Technikfolgen noch die Verantwortung uebernehmen? Ethisch begründete Appelle sind wichtig, aber sie stoßen in pluralistischen Demokratien an erlernte und anerkannte Verhaltensweisen und Rationalitäten, die individuelle Verantwortungsübernahme einer generellen Nutzenmaximierung vorziehen. Trotz vergleichbarer Nutzenkalküle der politischen Individuen muss vom politischen System eine Art institutioneller Verpflichtung (mit Moderatorfunktionen) erwartet und organisiert werden, womit eine Art "kollektiver Rationalität" für langfristige Folgen zustande kommen kann. Für die Wahrnehmung dieser "institutionellen Verantwortung" werden Technikfolgenanalysen als Konzept und Hilfsmittel benötigt. Diese Folgenanalysen müssen aber ihrerseits institutionalisiert werden. Nach langen Diskussionen wurde in der Bundesrepublik beim Bundestag eine Enquetekommission eingesetzt; eine dauerhafte Lösung (parlamentarische Kommission o.ä.) wird angestrebt. (-y-)
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Gesellschaftspolitik, Technologiepolitik, Technologiefolgenabschätzung, Fortschritt, Folgenabschätzung, Verantwortung, Politik, Gesellschaft
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Aus Politik und Zeitgeschichte, Bonn (1987), Nr.B 19/20, S.3-14, Lit.
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Gesellschaftspolitik, Technologiepolitik, Technologiefolgenabschätzung, Fortschritt, Folgenabschätzung, Verantwortung, Politik, Gesellschaft