Probleme der Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht.

Lang
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Lang

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Frankfurt/Main

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 2000/133

item.page.type

item.page.type-orlis

DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Angesichts des Phänomens "Pflegenotstand" sowie des für die Zukunft zu erwartenden weiteren Anstiegs des Betreuungs- und Pflegebedarfs erwägen die Sozialexperten der Parteien die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht. Gemeint ist die Heranziehung aller jungen Leute zu einer einjährigen Tätigkeit in Pflegediensten, Umweltschutz oder Entwicklungshilfe. Ziel der Arbeit ist die Überprüfung einer solchen Dienstpflicht auf ihre Verfassungsmäßigkeit sowie ihre Vereinbarkeit mit internationalen Abkommen. Dabei ergeben sich bezüglich der Verfassungsmäßigkeit insbesondere wegen Verstoßes gegen Art. 12 Abs. 2 und Art. 3 Abs. 2, 3 GG (bei Beschränkung der Dienstpflicht auf Männer) erhebliche Bedenken. Als Chance für eine allgemeine Dienstpflicht verbleibt nur eine Verfassungsänderung. Verstöße gegen Art. 4 EMRK, Nr. 29 ILO-Abkommen und Art. 8 Abs. 3 IPbürgR könnten im übrigen mindestens zu politischen Verstimmungen führen. difu

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

120 S.

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Europäische Hochschulschriften. Reihe 2 - Rechtswissenschaft; 2615