Der Steinbruch als Sekundärbiotop.

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Augsburg

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ZLB: 2001/3547-4

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Abstract

Renaturierte Steinbrüche gehören zu den bedeutendsten Sekundärlebensräumen Mitteleuropas. Sie stellen für eine Reihe von Tier- und Pflanzenarten die letzten Refugien dar. Im Vordergrund zeitgemäßer Naturschutzarbeit steht, das Entwicklungspotenzial von Steinbrüchen im Sinne des Naturschutzes gezielt zu nutzen und die Voraussetzungen für die Ansiedlung und Förderung spezialisierter und bedrohter Arten zu schaffen. Das Merkblatt befasst sich schwerpunktmäßig mit Vorschlägen zur Renaturierung von Kalksteinbrüchen. Diese zählen hinsichtlich ihres Artenpotenzials in einigen Naturräumen Bayerns zu den wichtigsten Sekundärlebensräumen für spezialisierte Tier- und Pflanzenarten. Über die Fauna und Flora anderer Steinbruchtypen (Granit, Basalt, Buntsandstein usw.) sowie deren Bedeutung als Sekundärlebensräume liegen derzeit relativ wenige Kenntnisse vor. Die Renaturierung dieser Steinbruchtypen wird daher am Rande mitbehandelt. Das Merkblatt richtet sich an private und staatliche Planungsträger, Planungsbüros, Naturschutzverbände, Biologen sowie an alle am Naturschutz interessierten Personen und bietet ihnen Vorschläge zur naturnahen Gestaltung und zur Pflege von Kalksteinbrüchen. kl/difu

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44 S.

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Merkblätter zur Landschaftspflege und zum Naturschutz; 6