Die deutsche Energiepolitik zwischen Klimavorsorge und Liberalisierung. Räumliche Perspektiven des Wandels.

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Hannover

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ZLB: 2001/1653-4
DST: S 400/259

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Abstract

Die leitungsgebundene Energieversorgung befindet sich seit Beginn der neunzigerJahre in einer Umbruchphase: Mit der Festlegung auf ambitionierte nationale und europäische Klimaziele gewinnen energiepolitische Strategien an Bedeutung, die eine gezielte Ressourcensteuerung in der Versorgungswirtschaft und in allen Nachfragesektoren einführen. Neben ersten Ansätzen zur ökologischen Modernisierung des Energiesektors leitet gegenwärtig insbesondere die Öffnung der Energiemärkte für Wettbewerb einen Strukturwandel ein. Dieser führt zu einer Neuorientierung der Versorgungswirtschaft, eröffnet den Verbrauchern neue Wahlmöglichkeiten und erfordert neue politische Strategien bei der Durchsetzung öffentlicher Interessen der Energieversorgung. Die Studie analysiert die aktuellen Reformen der deutschen Energiepolitik im Kontext derInstitutionalisierung von Klimapolitik, des langfristigen Auslaufens der Atomenergienutzung und der Liberalisierung der Energiemärkte. Es wird geprüft, welche Gesamteffekte von den Reformen für die Raumstrukturen der Energieversorgungs- und Energiedienstleistungswirtschaft sowie für die räumliche Entwicklung ausgehen. Hierauf aufbauend werden Anforderungen an räumliche Planungsstrategien formuliert und der diesbezügliche Forschungsbedarf benannt. difu

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IV, 138 S.

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ARL-Arbeitsmaterial; 271