Wirtschaft und Denkmalpflege. Nachnutzung von Gewerbebauten auf innerstädtischen Industriestandorten.

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Berlin

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ZLB: 2001/884-4

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Die Berliner Denkmal-Landschaft ist hinsichtlich ihrer quantitativen und qualitativen Dimension einzigartig. Aufgrund der Entwicklungsgeschichte und Bedeutung Berlins wird sie in hohem Maße von der Bausubstanz des 19. und 20. Jahrhunderts geprägt. Im Gefolge der Wiedervereinigung und des internationalen Strukturwandels hat nach 1989 eine großflächige Deindustrialisierung eingesetzt. Sie hat die Stadt ebenso wie Unternehmer und Eigentümer mit der Notwendigkeit konfrontiert, Entscheidungen für die Nachnutzung brachgefallener Areale zu treffen. Die vorhandene, vielfach denkmalwerte oder denkmalgeschützte Bausubstanz wird dabei von Eigentümern und Investoren, teilweise auch von Architekten und Stadtplanern als Investitionshemmnis angesehen. Denkmalschützern gilt sie dagegen als wichtiges kulturelles Erbe. Kompromisse oder Entscheidungen zugunsten der einen oder anderen Seite sind häufig erst nach langen, teilweise öffentlich geführten Auseinandersetzungen möglich. Dies schadet dem Ruf Berlins als Wirtschaftsstandort wie als Denkmalort. Diese Situation war Anlass für die Industrie- und Handelskammer zu Berlin, die unterschiedlichen Akteure mit ihren widerstrebenden Interessen zusammenzubringen. sg/difu

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117 S.

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