Arbeit und nachhaltige Stadtentwicklung - das Handlungsfeld lokale Ökonomie.

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Berlin

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ZLB: 2000/2985-4

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Abstract

Die Untersuchung fragt nach Potenzialen zur Umgestaltung und Modernisierung der lokalen Ökonomie, die sich aus der Verknüpfung von AGENDA-21-Prozessen mit arbeits- und beschäftigungsorientierten Maßnahmen und Vorhaben ergeben. In einer Fallstudie über den lokalen AGENDA-21-Prozess in Bremen wird gezeigt, dass vor allem durch die gewerkschaftliche Beteiligung am lokalen AGENDA-21-Prozess die andernorts dominierende ökologische Ausrichtung vermieden werden konnte. In kollektiven und kooperativen Entwicklungsprozessen sind eine Reihe von Vorhaben und Projekten realisiert worden, die neue Beschäftigungsangebote und/oder -zugänge eröffnen oder zur "Normalisierung" von prekären, sozial riskanten, marginalen und wenig anerkannten Tätigkeiten und Beschäftigungsformen beitragen. Gewerkschaftliches Engagement stößt in derartigen Zusammenhängen auf zwei strukturelle Probleme: Die Beteiligung an außerbetrieblichen, lebensweltlichen Gestaltungsprozessen steht im Gegensatz zu der anhaltenden Grundtendenz gewerkschaftlicher Praxis der Konzentration auf die Sicherung von Einkommen und sozialen Standards. In kooperations- und konsensorientierten stadtpolitischen Arbeitszusammenhängen besteht überdies das Risiko, für Problemlösungen vereinnahmt zu werden, die von einem betriebspolitischen Interessenstandpunkt kaum zu rechtfertigen sind. Gleichwohl bieten sich sowohl in einer interessen- als auch einer organisationspolitischen Dimension gewerkschaftlichen Handelns auch neue Chancen. goj/difu

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37 S.

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Veröffentlichungsreihe der Querschnittsgruppe Arbeit & Ökologie; P 00-514