Honorierung von Leistungen der Landwirtschaft für Naturschutz und Landschaftspflege. Ergebnisse eines Symposiums vom 9. bis 10. November 1998 in Bonn.

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Bonn

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0930-5165

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ZLB: 2000/3107-4

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Abstract

Ziel des Symposiums sind das Aufzeigen und die Diskussion neuer Aktionsräume für die Agrarumweltpolitik unter den veränderten Rahmenbedingungen, wobei nicht nur der weltweite Trend des Abbaus von Protektionen im Weltagrarhandel berücksichtigt, sondern auch die WTO-Beschlüsse der Uruguay-Runde und die laufenden WTO-Verhandlungen einbezogen werden. Gleichzeitig wird auf die Entwicklungen der EU-Agrarreform, wie sie in der Agenda 2000 niedergelegt sind, eingegangen. Es wurden insbesondere folgende Punkte behandelt: Welche Naturschutz- und Umweltleistungen kann/sollte die Landwirtschaft aus ökologischer Sicht erbringen? Wie ist der Forschungsstand im Bereich "Öko-Bilanzierung"? Welche Aussagemöglichkeiten und -grenzen fachwissenschaftlicher Analysen gibt es und wie werden sie bewertet? Diskutiert wurde darüber hinaus die Frage, wie ökologische Leistungen aus wohlfahrtsökonomischer Sicht zu bewerten sind. Hierfür wurden einzelne Problembereiche (z. B. Wasser) und der derzeitige Stand quantitativer analytischer Forschungen beschrieben. Referiert wurde über die Perspektiven der Agrarpolitik im Rahmen der Agenda 2000, "Was will der Naturschutz, und was sind Leistungen der Landwirtschaft?, "Ist Gewässerqualität eine Funktion der Landschaft", die Bewertung biotischer Leistungen landwirtschaftlicher Betriebe, die Nutzung von Elementen der Ökobilanzmethode in der Umwelt- und Agrarpolitik, Möglichkeiten und Grenzen der Bewertung und Honorierung ökologischer Leistungen in der Landschaft; Auswirkungen und Bewertung agrarumweltpolitischer Maßnahmen im Problembereich Stickstoff, Agrarpolitik nach dem Subsidiaritätsprinzip. Als Ergebnis wurden Thesen und Handlungsempfehlungen erarbeitet. goj/difu

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98 S.

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Schriftenreihe des Deutschen Rates für Landespflege; 71