Berliner Röhrichtschutzprogramm. Erfassung von Veränderungen der Berliner Röhrichtbestände und Beurteilung der Schutzmaßnahmen anhand von Luftbildern. Kurzfassung.
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DE
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Berlin
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ZLB: 99/3017-4
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Abstract
Die Untersuchung zeigt, dass die Berliner Gewässer bereits zwei Drittel ihres Röhrichtbestandes verloren haben. Der Tiefpunkt dieser Entwicklung lag vermutlich um 1990 mit einem Minimum von 61,2 ha Röhrichtfläche. Der Rückgang ist kein einheitlicher Prozess, sondern verläuft von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich. Das Gewässer mit den geringsten Rückgangserscheinungen ist der Müggelsee. Der stärkste Rückgang an den großen Gewässern fand am Langen See und am Seddinsee statt. Im Gegensatz zum Müggelsee hielt dort auch zwischen 1990 und 1995 der Rückgang noch an. Beide Seen sind gekennzeichnet durch intensive Wassersport- und Erholungsnutzung. In Berlin wird außerdem immer noch eine zunehmende Auflösung geschlossener Bestände und eine Verinselung festgestellt. Von 1954 bis 1995 nahm die durchschnittliche Größe eines Röhrichtbestandes von 1450 qm auf 450 qm ab, wobei kleinere Teilflächen von Rückgangserscheinungen prozentual stärker betroffen waren. Das bedeutet, dass sich die Bestände noch nicht stabilisiert haben. Positiv ist zu bewerten, dass reine Schilfbestände wieder zunehmen. Auch ist hervorzuheben, dass Wellenschutzmaßnahmen die Zuwachsrate deutlich steigern. eh/difu
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III, 47 S.