Die Mauer in den Köpfen - und in den Füßen? Wahrnehmungs- und Aktionsraummuster im vereinten Berlin.

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Berlin

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ZLB: 99/3088

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Abstract

Die Arbeit untersucht das Ost-West-Verhältnis in sozialräumlicher Perspektive am Beispiel von vier ehemals unmittelbar an die Mauer angrenzenden Gebieten in Berlin (Wedding/Pankow; Neukölln/Treptow). Zentrale Frage ist, wie die Bevölkerung der einen die jeweils andere Stadthälfte im eigenen Alltag wahrnimmt (Aktionsraum und Raumwahrnehmung). Für die Befragung wurde methodisch eine Kombination von quantitativ-standardisierten und qualitativ-hermeneutischen Verfahren auf der Grundlage eines handlungstheoretischen Ansatzes gewählt. Die Ergebnisse zeigen eine besonders starke "Bindungskraft" der Halbstädte in Alltagsbereichen, in denen soziale Interaktionen eine starke Rolle spielen: Arbeits-/Ausbildungsplatz, Arztbesuche, Wohnstandorte von Freunden und Verwandten. Der Schwerpunkt der Auswertungen liegt auf der Herausarbeitung gruppenspezifischer Unterschiede. Drei Gruppen werden identifiziert und vertiefend untersucht: "Halbstädter mit Vorbehalten", "pragmatische Halbstädter", "vorbehaltlose Grenzüberschreiter". goj/difu

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XVI, 263 S.

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Berlin-Forschung; 19