Wohnhaft. Die Siedlung als panoptisches Gefängnis.

Voigt, Wolfgang
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1984

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IRB: Z 925
SEBI: Zs 2343-4
BBR: Z 478

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Zusammenfassung

Für die ältesten Bewohner einer städtischen Wohnanlge in Bremen, die aus der Zeit des dritten Reiches stammt, ist "Wohnknast" keine abgelöste Metapher, sondern die reale Beschreibung ihrer Siedlung im ursprünglichen Zustand. Die bremische Wohnungsfürsorgeanstalt wurde im Jahre 1936 auf einem abgelegenen, von Industrieflächen umgebenen Gelände als Wohnkolonie für "asoziale" Familien errichtet. 84 Einfamilienhäuser bildeten eine völlig geschlossene Anlage unter ständiger Überwachung, die nur mit Erlaubnis betreten oder verlassen werden durfte. Durch die Gestaltung der Kolonie und das den Bewohnern zugedachte Schicksal ergibt sich der wohl einmalige Fall einer Überschneidung zwischen dem öffentlichen sozialen Wohnungsbau, in dessen Rahmen die Häuser gebaut wurden, und dem KZ-System des Dritten Reiches. -y-

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Arch + 16(1984)Nr.75/76, S.82-89, Abb., Lit., Grundr.

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