Spuren einer Minderheit. Juden in Sontra. 1367-1942.
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SEBI: 84/4249-4
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Abstract
In diesem Heft wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde der kleinen Stadt Sontra nachvollzogen. Bis 1810 waren alle jüdischen Einwohner Sontras Schutzjuden, d. h. sie erhielten gegen Bezahlung eines Geldbetrages einen Schutzbrief, der ihnen Rechtsschutz im Rahmen der bestehenden Gesetze zusicherte. Damit waren sie Untertanen des Landesherrn, aber keine Bürger. Nach der Frankfurter Nationalversammlung in der Paulskirche (1848/49), in der die "Grundrechte des deutschen Volkes unabhängig vom religiösen Bekenntnis" beschlossen wurden, begann die Emanzipation der Juden in Sontra. Seit dieser Zeit begann die jüdische Bevölkerung in Sontra zu wachsen. 1933 waren in Sontra 76 Juden wohnhaft. Obgleich die Verfasserin darauf hinweist, daß es in Sontra keinen Antisemitismus gab, löste sich die jüdische Gemeinde nach der "Reichskristallnacht" auf. Auch nach dem Krieg ist keiner der früheren Sontraer Juden in die alte Heimatstadt zurückgekehrt. im/difu
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Jude, Minderheit, Sozialgeschichte, Rechtsgeschichte, Stadtgeschichte, Wissenschaft/Grundlagen, Geschichte
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Sontra: Selbstverlag (1981), 53 S., Kt.; Tab.; Lit.
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Jude, Minderheit, Sozialgeschichte, Rechtsgeschichte, Stadtgeschichte, Wissenschaft/Grundlagen, Geschichte
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Beiträge zur Geschichte der Stadt Sontra; 7