Die Auseinandersetzung um die Feuerbestattung in Deutschland im 19. Jahrhundert.

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SEBI: 83/6721

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Abstract

Seit der 1849 in der Akademie der Wissenschaften zu Berlin gehaltenen Rede von Jacob Grimm "Über das Verbrennen der Leichen" wird in Deutschland an Stelle der Erd- die Feuerbestattung propagiert. Diese Forderung hängt auf des engste zusammen mit dem Aufstieg der experimentellen Naturwissenschaften im modernen Sinn, mit der Übernahme naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in die sich gleichfalls stürmisch entfaltende Technik, aber auch mit dem Vordringen des materialistischen Denkens. Trotzdem blieb die Resonanz in der Öffentlichkeit gering. Ein wichtiger Grund dafür ist, neben religiösen Vorbehalten, das Fehlen einer zeitgemäßen Verbrennungstechnik. Die Autorin beschreibt die Auseinandersetzungen um die Feuerbestattung in dieser Epoche bis zur Errichtung des ersten deutschen Krematoriums 1878 in Gotha. Daran anschließend wird die weitere Entwicklung bis zum Beginn des zwangzigsten Jahrhunderts dargestellt, wobei die Schwerpunkte auf Fragen der Ökonomie, Hygiene, des Rechts und der Religion liegen. im/difu

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Feuerbestattung, Leichenverbrennung, Krematorium, Hygiene, Religion, Kirche, Landesgeschichte, Bestattungswesen

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Mainz: Selbstverlag (1981), 72 S., Lit.(med.Diss.; Mainz 1982)

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Feuerbestattung, Leichenverbrennung, Krematorium, Hygiene, Religion, Kirche, Landesgeschichte, Bestattungswesen

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