Weilburg/Lahn. Der Funktionswandel einer ehemaligen Residenzstadt seit dem 18. Jahrhundert.

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SEBI: 84/78-4
IRB: 62JAN

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Abstract

In der Perspektive historischer Zentralitätsforschung stellt die Arbeit den Wandel der wirtschaftlichen, politischen, administrativen und kulturellen Funktionen Weilburgs für sein Umland dar. Bei der Eingliederung Weilburgs in ein Hierarchieschema zentraler Orte läßt sich als Ergebnis festhalten, daß sich die Stadt seit dem 18. Jahrhundert als Mittelzentrum einstufen läßt. Diese äußere Konstanz ist aber verbunden mit erheblichen Veränderungen innerhalb der einzelnen Funktionsbereiche. So hat die Bedeutung der politisch-administrativen Funktionen stetig abgenommen, während z. B. bei den kulturellen Funktionen Funktionsverlust und Funktionsgewinn miteinander abwechseln. Für zukünftige Entscheidungen zur Strukturverbesserung der Stadt ist daraus der Schluß zu ziehen, daß eine einseitige Ausrichtung auf nur einen oder zwei Entwicklungsschwerpunkte vermieden werden muß, damit mögliche Funktionsverluste in einem Bereich durch Gewinne in anderen Bereichen kompensiert werden können. bb/difu

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Zentraler Ort, Residenzstadt, Funktionswandel, Stadtumland, Historische Raumforschung, Stadtgeschichte, Raumordnung, Stadtgeographie, Siedlungsstruktur, Zentralität

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Gießen: Selbstverlag (1982), VI, 161 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.(phil.Diss.; Gießen 1981)

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Zentraler Ort, Residenzstadt, Funktionswandel, Stadtumland, Historische Raumforschung, Stadtgeschichte, Raumordnung, Stadtgeographie, Siedlungsstruktur, Zentralität

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Gießener geographische Schriften; 50