NRWOBG § 41 I lit. b - b NRWOBG n.F.; BGB § 839. Zum Schadensersatzanspruch des Nachbarn bei rechtswidriger Baugenehmigung. BGH, Urteil v. 27.1.1983 - Az. III ZR 131/81 - Hamm.
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.orlis-pc
ZZ
item.page.orlis-pl
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
IRB: Z 889
SEBI: Zs 359-4
SEBI: Zs 359-4
item.page.type
item.page.type-orlis
RE
relationships.isAuthorOf
Abstract
Beruht die Rechtswidrigkeit einer Baugenehmigung auf der Verletzung baurechtlicher Vorschriften, die keinen nachbarschützenden Charakter haben, so kann der "betroffene" Nachbar Schadenersatz weder nach § 41 I lit. b OBG (heute § 39 OBG) noch nach Amtshaftungsgrundsätzen (§ 839 BGB, Art. 34 GG) verlangen. Wenn die baurechtliche Vorschrift, von der bei der Erteilung der Baugenehmigung zum Nachteil des Nachbarn abgewichen wurde, nicht dessen Individualschutz bezweckt, sondern allein im öffentlichen Interesse an einer geordneten städtebaulichen Entwicklung erlassen wurde, so schützt diese Norm auch nicht das nachbarliche Eigentum gegen Wertminderungen durch rechtswidrig genehmigte Bauvorhaben. rh
Description
Keywords
Recht, Bauordnungsrecht, Baugenehmigung, Nachbarrecht, Schadenersatz, Haftung, Rechtsprechung, Rechtswidrigkeit, BGH-Urteil
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
Neue Juristische Wochenschrift (NJW) 36(1983)Nr.32, S.1795-1797, Lit.
item.page.pageinfo
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
Recht, Bauordnungsrecht, Baugenehmigung, Nachbarrecht, Schadenersatz, Haftung, Rechtsprechung, Rechtswidrigkeit, BGH-Urteil