Das zentralörtliche System nach der Gebietsreform. Geographisch-empirische Wirkungsanalyse raumwirksamer Staatstätigkeit im Umland des Verdichtungsgebietes Siegen. Zugleich erschienen unter dem Titel: Junge Entwicklungstendenzen im Gefüge der Standorte.
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SEBI: 83/6231
IRB: 60EICH
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Zusammenfassung
Die raumwirksame Staatstätigkeit, besonders durch Kommunalreform und Festlegung regionaler Entwicklungsschwerpunkte, hat das traditionelle zentralörtliche System tiefgreifend verändert. Die Bevölkerung des ländlichen Raums beginnt, sich in ihrem Versorgungsverhalten von den Verdichtungszentren auf die neuen Schwerpunktstandorte (Großgemeinden) umzuorientieren; das geht zu Lasten der städtischen Zentren. Durch die Konzentration der Siedlungsentwicklung auf wenige Zentralstandorte zeigen periphere Wohnsiedlungsbereiche die Tendenz zur Verödung. Die Arbeit thematisiert die negativen Folgewirkungen der Raumordnungspolitik, deren intendierte Ziele in Frage gestellt zu sein scheinen. kmr/difu
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Sozialinfrastruktur, Stadtumland, Zentraler Ort, Gebietsreform, Funktionsbereich, Raumordnung, Landesplanung, Regionalplanung, Siedlungsgeographie, Stadtgeographie, Standorttheorie, Verwaltungsorganisation, Raumstruktur, Verdichtungsraum
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München: Minerva-Publication (1983), 368 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.(Phil.Diss.; Siegen 1982)
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Sozialinfrastruktur, Stadtumland, Zentraler Ort, Gebietsreform, Funktionsbereich, Raumordnung, Landesplanung, Regionalplanung, Siedlungsgeographie, Stadtgeographie, Standorttheorie, Verwaltungsorganisation, Raumstruktur, Verdichtungsraum
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Beiträge zur Kommunalwissenschaft; 11