Schon aufgegeben und doch erhalten. Intelligente und kostensparende Lösungen bei der Denkmalsanierung.

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Bonn

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ZLB: 98/4528-4
IFL: Z 0863 - 58

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Abstract

Die vom Arbeitskreis Bautechnik der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger zusammengetragene Textsammlung präsentiert Beispiele geglückter, intelligenter und kostensparender Denkmalerhaltung. Der Nachweis der Standfestigkeit historischer Bauten gehört zu den wichtigsten Themen der Schrift, wird doch die Standfestigkeit in den Antragsgutachten oft von vornherein als mangelhaft bewertet. Ohne eine qualifizierte Überprüfung aus denkmalpflegerischer Sicht bedeutet das oft das Ende für die betroffenen Baudenkmäler. Dazu kommen Beispiele für Gebäude, deren Bestand aufgrund mangelnder Bauaufnahme und damit mangelnden Verständnisses der bauphysikalischen Funktionen gefährdet war, und schließlich Vorhaben, bei deren Rettung die schlichte Kenntnis moderner bautechnischer Verfahren ausschlaggebend war. Zur Ordnung der Beispiele wurden sechs charakteristische Problemfelder gewählt: historische Konstruktion, Planer, Schadensbild, Konzeption, Normen, Sanierungstechnologie. Diese Unterteilung unterscheidet sich von den sonst üblichen Problemdarstellungen, weil hier objektspezifische Schwierigkeiten auf eine Ebene gestellt werden mit den Problemen, die in unzureichenden Kenntnissen, mangelnder Kreativität und fehlendem Erhaltungswillen der handelnden Personen begründet sind. Die Gliederung soll die zielgerichtete Orientierung erleichtern und dazu beitragen, die unterschiedlichen Voraussetzungen und die Verantwortlichkeit für ungewolltes Versagen und gezielte Zerstörungsstrategien gegenüber dem historischen Bestand besser zu durchschauen. Auch aus diesem Grunde werden den einzelnen Problemfeldern Einführungen vorangestellt, die die spezifische Problematik jedes einzelnen Gefährdungsbereiches, seine Ursachen und seine Reichweite zusammenfassend beleuchten. goj/difu

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66 S.

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Schriftenreihe des deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz; 58