Agenda 2000: Die Rolle der europäischen Strukturpolitik zwischen Kohäsion und Beschäftigungsziel.

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Bonn

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ZLB: 98/4529

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Abstract

Die Arbeit beurteilt die europäische Strukturpolitik hinsichtlich ihrer kohäsionspolitischen Zielsetzung, einen Abbau der Einkommensunterschiede in der Union zu bewirken und überprüft, ob von einer stärkeren Orientierung der europäischen Strukturpolitik an beschäftigungspolitischen Zielen tatsächlich ein nennenswerter Beitrag zum Abbau der Arbeitslosigkeit zu erwarten ist. Dazu werden in einem ersten Abschnitt die ursprüngliche Zielsetzung der europäischen Strukturpolitik und deren theoretische Begründung kritisch dargestellt. Eine empirische Bewertung der Strukturhilfen in den Kohäsionsländern schließt sich an. Einen Schwerpunkt setzt die Arbeit bei der Betrachtung der strukturellen Herausforderungen der Zukunft, vor allem wird dabei die neue beschäftigungspolitische Zielsetzung einer Kritik unterzogen. Die Akzentverschiebung in der Strukturpolitik, die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitskräfte durch aktive Arbeitsmarktpolitik zu verbessern, lenkt vom EU-weit bestehenden arbeitsmarktpolitischen Reformbedarf - vor allem Deregulierungsbedarf - ab. Außerdem ist die mit dem Vertrag von Amsterdam beschlossene Verbindung der europäischen Strukturpolitik mit der Erweiterung der Gemeinschaftskompetenz in der Beschäftigungspolitik ordnungspolitisch bedenklich und wenig erfolgversprechend. goj/difu

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116 S.

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IFSt-Schrift; 365