Städtebauliche, ökologische und soziale Bedeutung des Kleingartenwesens.

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DE

Erscheinungsort

Bonn

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ZLB: 98/2302-4
BBR: B 13 803
IfL: 1998 B 100
DST: S 840/37

Dokumenttyp

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Um einen empirisch gesicherten Einblick in die aktuelle Situation des Kleingartenwesens zu gewinnen, wurde im Frühjahr 1997 eine bundesweite, stichprobenartige Befragung von Kleingärtnern, Kleingartenvereinen und Kommunen - ergänzt um Zusatzerfassungen, Exkursionen, Expertengespräche - durchgeführt. Die Auswertung der Ergebnisse betrifft zunächst die charakteristischen Merkmale des Kleingartenwesens: statistische Daten zur Größe und Verteilung, seine historische Entwicklung und Organisationsstruktur, Eigentumsverhältnisse, Erscheinungsbild des Kleingartens, die Sozialstruktur der Pächter. Die städtebauliche Bedeutung des Kleingartenwesens liegt in der Lage im und der Funktion für den Stadtraum. Außerdem werden die Struktur und die Erschließung der Kleingartenanlagen betrachtet. Die Kleingärten haben eine erhebliche stadtökologische Bedeutung als Bestandteil der öffentlichen Grün- und Freiflächen, wichtig ist eine weitere Unterstützung einer umweltverträgliche Bewirtschaftung der einzelnen Gärten. Die soziale Bedeutung der Kleingärten liegt in ihrer Funktion als Ersatz für fehlende Hausgärten, sie bieten darüber hinaus dem Nutzer ein hohes Maß an gesellschaftlicher Integration, die in der Wohnnachbarschaft nicht (mehr) gegeben ist. Die Daten geben Auskunft über die Sozialstruktur der Pächter, über die finanzielle Belastung und das Funktionieren der kleingärtnerischen Organisationen. Die Studie benennt drei Problemfelder, die sich aus der Befragung ergeben herauskristallisiert haben, den erschwerten Zugang sozial schwacher Bevölkerungskreise (wegen der hohen Ablösesummen für den Einzelgarten), den hohen Ausstattungsgrad der Kleingärten (der ein Problem für die Sozial- wie für die Umweltverträglichkeit sein kann) und die mangelnde Attraktivität für jüngere Bevölkerungsgruppen. Die am Ende formulierten Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Kleingartenwesens setzen bei diesen drei Problemfeldern an. goj/difu

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132 S.

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