Perspektiven des regionalen Wohnungsbedarfs. Aktualisierung 1997-2000.

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ZLB: 97/4200-4
BBR: C 26 019

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Abstract

Trotz zunehmend ungünstiger demographischer Voraussetzungen (zunehmender Alterung der Bevölkerung, Rückgang der Zuwanderung der Ausländer) werden immer noch annähernd so viele Wohnungen wie in den 80er Jahren nachgefragt. Bis zum Jahr 2000 ist dennoch mit einer niedrigen Nachfrage (35 000 Wohnungen pro Jahr) zu rechnen. Ein moderates wirtschaftliches Wachstum verbunden mit leichtem Wiederanstieg der Zuwanderung könnte die Nachfrage um bis zu 10 000 Wohnungen erhöhen, mit einer Minimalnachfrage von 25 000 Wohnungen ist bei entsprechend ungünstigeren Voraussetzungen zu rechnen. Die demographische Komponente der Faktoren der Nachfrageveränderung wird dabei in naher Zukunft ein geringeres Gewicht haben als im vergangenen Jahrzehnt. Wirtschaftliche Faktoren, insbesondere tiefe Kosten auf die dem Wohnungsmarkt vorgelagerten Märkten, werden hingegen eine stabilisierende oder expandierende Wirkung haben. Die Nachfrage nach Wohnungen ist schon heute stärker qualitäts- als standortabhängig. Dem Neubau bieten sich trotz hoher Leerstände gute Chancen. eh/difu

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35 S.

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Schriftenreihe Wohnungswesen; 65