Der Sobradinho-Stausee im Nordosten Brasiliens. Probleme und Folgen eines entwicklungspolitischen Großprojektes.

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In Brasilien entsteht unter ausländischer Beteiligung eines der gigantischsten Entwicklungsprojekte Südamerikas - der Sobradinho-Stausee. Während die positiven Effekte weit entfernten Zentren zufallen, entzog die Überflutung des Gebietes über 100.000 bis dahin von Subsistenzwirtschaft lebenden Menschen die Existenzgrundlage. Neue wurden nicht oder nur ungenügend geschaffen. Der Autor schildert die Ausgangssituation und konkrete Durchführung des Projektes sowie seine negativen ökologischen und sozialen Folgen. Er problematisiert eine Entwicklungsplanung, die, getrieben von den Anforderungen sich rasch industrialisierender Zentren, die Wirtschaftskräfte auf wenige Gebiete konzentriert und dabei die Entwicklung des weiten Landes vernachlässigt. sp

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Raumordnung, Entwicklungsplanung, Regionalplanung, Industrialisierung, Entwicklungspolitik, Ländliche Entwicklung, Dritte Welt, Ländlicher Raum, Großprojekt, Stausee, Umsiedlung, Subsistenzwirtschaft

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Innere Kolonisation (IKO) 30(1981)Nr.1, S.28-30, Abb., Lit.

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Raumordnung, Entwicklungsplanung, Regionalplanung, Industrialisierung, Entwicklungspolitik, Ländliche Entwicklung, Dritte Welt, Ländlicher Raum, Großprojekt, Stausee, Umsiedlung, Subsistenzwirtschaft

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