Denkmalpflege zwischen Kunst und Wissenschaft.

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München

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ZLB: 97/279-4

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Abstract

Das aus einer Dissertation hervorgegangene Arbeitsheft leistet einen Beitrag zur Geschichte des Generalkonservatoriums bzw. des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege unter dem Aspekt der in der praktischen Denkmalpflege tätigen "Künstlerkonservatoren", die Restaurierung vor allem auch als eine künstlerische Aufgabe begriffen. Die "Künstlerkonservatoren", Maler, Bildhauer, Architekten, die anfänglich (Ende des 19. Jahrhunderts) aus dem Münchner Künstlerkreis um Rudolf von Seitz und Gabriel von Seidl kamen, waren noch bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts in der Denkmalpflege tätig, ehe die frei werdenden Stellen mit Wissenschaftlern besetzt wurden. In der historischen Betrachtung, deren Abschnitte durch die Amtszeiten der einzelnen Generalkonservatoren bestimmt wird, wird das Bild einer vom jeweiligen Zeitgeist abhängigen Denkmalpflege in der Spannung zwischen Kunst und Wissenschaft gezeichnet, in der die Idee der Künstlerkonservatoren dem Historismus entsprach wie in unseren Tagen die Forderungen nach immer weitergehender Verwissenschaftlichung. goj/difu

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76 S.

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Arbeitshefte des bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege; 76