Fußgängerbereiche und Fußgängerverkehr in Stadtzentren in der Bundesrepublik Deutschland.
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SEBI: 80/6081
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DI
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Abstract
Nach der ersten Generation von Fußgängerbereichen, die 1926-1960 in 35 Städten entstand, erfolgte die eigentliche Ausbreitung dieser Bereiche in den 70er Jahren. Mitte 1977 zählt man etwa 350 bis 400. Die Analyse von Fallbeispielen zeigt dabei eine Entwicklung voller Kompromisse und Trendwechsel, etwa in Dortmund, Frankfurt und Duisburg. Als wichtige Indikatoren für die Qualität von Fußgängerbereichen erweisen sich Besucherstruktur und -verhalten. Ihre Beobachtung und Passantenzählungen zeigen, daß die primär technisch-ökonomische Konzeption möglichst eng begrenzter Fußgängerbereiche problematisch bis unangemessen ist, weil freizeitbezogene Besuche ebenso ausgeprägt sind wie Einkäufe. Die Leistungsfähigkeit des Fußgängerverkehrs wird zudem oft unterschätzt; ansprechende Umweltqualität beeinflußt Distanzempfindlichkeit und Weglänge. Die bisherige Planung bevorzugt einseitig die PKW-Benutzer in der Möglichkeit, den Fußgängerbereich oder die Innenstadt zu erreichen, in Verkennung der tatsächlichen Verteilung. lt/difu
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Fußgängerbereich, Stadtzentrum, Fußgängerverkehr, Passantenzählung, Fußgänger, Verkehr, Stadtgeographie, Befragung, Stadtentwicklungsplanung, Stadtplanung, Freizeit
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Bonn: Dümmlers in Kommission (1980), 290 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.; naturwiss.Habil.; Bonn 1976
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Fußgängerbereich, Stadtzentrum, Fußgängerverkehr, Passantenzählung, Fußgänger, Verkehr, Stadtgeographie, Befragung, Stadtentwicklungsplanung, Stadtplanung, Freizeit
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Bonner geographische Abhandlungen; 64Dümmlerbuch; 7614