Ein langer Marsch durch die Institutionen. Zur Vorgeschichte des preußischen Wohnungsgesetzes von 1918.

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SEBI: 80/4936

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Abstract

Auf der Grundlage neuer Forschungsarbeiten und bislang ungenutzter Archivbestände und geleitet vom Interesse an der Herausbildung der Grundlagen des sozialen Wohnungsbaus wird die Entstehungsgeschichte des preußischen Wohnungsgesetzes 1891-1918 nachgezeichnet. Daß der Gesetzgebungsprozeß sich so lange hinzog, hat seinen Grund darin, daß die Arbeiterbewegung die Wohnungsfrage im Kapitalismus nicht für lösbar hielt und staatliche Reformvorhaben gegen die Interessen der Grund- und Hausbesitzer daher keine soziale Basis fanden. Zum Ende des 1. Weltkriegs zeichnete sich aber eine derart drohende Wohnungsnot ab, daß die Schaffung gesetzlicher Grundlagen für staatliche Interventionen in diesem Bereich als unumgänglich erschien. Die dem Gesetz zugrunde liegenden Vorstellungen prägten den sozialen Wohnungsbau in der Weimarer Republik, im Faschismus und in der Bundesrepublik. cbb/difu

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Wohnungsbaupolitik, Wohnrecht, Arbeiterwohnung, Wohnungsbau, Bauwesen, Wohnungswesen

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In: Zinn, Hermann u. a.: Wohnen im Wandel.Hrsg.: Niethammer, Lutz, Wuppertal: (1979), S. 363-384, Lit.

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Wohnungsbaupolitik, Wohnrecht, Arbeiterwohnung, Wohnungsbau, Bauwesen, Wohnungswesen

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