Städte und Vorstädte in Ostthüringen. Untersuchungen zu ihrer Entstehung und ihrer sozialökonomischen Struktur im Spätfeudalismus.
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SEBI: Zs 2236-6
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Abstract
Das erst seit dem 15. Jahrhundert quellenmäßig zu verfolgende Wachstum der Vorstädte im ostthüringischen Raum, ihre Besitz- und Sozialstruktur wurde anhand von Türken- und Landsteuerregister des ernestinischen Sachsen aus dem Zeitraum von 1495 bis 1557 an einer Gruppe von Klein- und Mittelstädten zwischen Saale, Elster und Orla untersucht. Da sich die Bevölkerungsentwicklung einer Stadt in der Regel parallel zu ihrer wirtschaftlichen Entwicklung vollzog, waren Stadterweiterungen als Maßnahmen zur Lösung von Bevölkerungsproblemen sozialökonomischer Natur. In den ostthüringischen Kleinstädten sind Handel und Handwerk im 16. Jahrhundert auf die Stadt konzentriert, die Bevölkerung der Vorstädte setzt sich im wesentlichen aus unselbständigen Tagelöhnern, kleinen Land- und Gartenbesitzern, aber auch kranken, alten und erwerbsunfähigen Personen zusammen, die daher rechtlich schlechter gestellt waren. lt/difu
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Stadtentwicklung, Vorstadt, Entstehung, Stadtsoziologie, Stadtgeschichte, Landesgeschichte, Siedlungsgeschichte
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In: Wahl, Volker u. a.: Jahrbuch für Regionalgeschichte.Hrsg.: Sächsische Akademie der Wissenschaften, Historische Kommission, Weimar: (1978), S. 85-108, Tab.; Lit.
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Stadtentwicklung, Vorstadt, Entstehung, Stadtsoziologie, Stadtgeschichte, Landesgeschichte, Siedlungsgeschichte
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Jahrbuch für Regionalgeschichte; 6