Die Entwicklung der Lüdenscheider Industrie vornehmlich im 19. Jahrhundert Vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges.
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SEBI: CH 94-4
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Lüdenscheid wuchs im 19. Jahrhundert von einem relativ unbedeutenden Agrarort zu einer Mittelstadt mit weltbekannter Industrie heran. Die Entwicklung der Stadt vollzog sich trotz ihrer ungünstigen geographischen und vor allem verkehrsgeographischen Lage. Das hervorstechendste Merkmal der Lüdenscheider Industrie war die möglichst hochwertige Verarbeitung von Buntmetallen. Die spezialisierte Veredelung war immer ausgesprochen lohnintensiv. Dies ist auch der Grund für die starke Anziehungskraft der Stadt und ihr schnelles Wachstum seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch war die Kleinteiligkeit der Metallwaren. Die leichte Verformbarkeit der Metallbleche und die zum Teil körperlich leichte Veredelung erlaubte die Frauen- und Kinderarbeit. Da kleine Maschinen auch nur kleiner Fabrikanlagen bedürfen, wurde die Lüdenscheider Industrie durch Klein- und Mittelbetriebe bestimmt. Es scheint ein inneres Gesetz zu sein, daß sie sich nicht durch einen Großbetrieb beherrschen ließ. Gepaart mit der Mischung der Fabrikate entstand so eine ausgesprochen kristenfeste Industrie. mk/difu
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Firmengeschichte, Industriegeschichte, Metallindustrie, Stadtgeschichte, Industrie, Institutionengeschichte
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Lüdenscheid: Beucker in Komm.(1960), 204 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.; Reg.(phil.Diss.; Münster o.J.)
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Firmengeschichte, Industriegeschichte, Metallindustrie, Stadtgeschichte, Industrie, Institutionengeschichte
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Lüdenscheider Geschichtsquellen u. Forschungen; 1