Die Wohnungsnot und die Wohnungsfürsorge privater Arbeitgeber in Deutschland im 19. Jahrhundert.

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SEBI: 81/271

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Während des 19. Jahrhunderts war die Wohnungswirtschaft nicht in der Lage, vor allem die Nachfrage von Arbeiterfamilien nach Wohnraum quantitativ und qualitativ zu befriedigen, so daß in den unteren sozialen Schichten die Wohnungsnot ein fortwährendes Problem darstellte. Einen Ausweg aus dieser Misere stellte die Wohnraumbereitstellung durch private Arbeitgeber dar, doch tritt der Verfasser entschieden der Meinung entgegen, diese Wohnungsfürsorge sei als ,,sozial'' oder ,,gemeinnützig'' einzustufen. Zwar sei durch diese Maßnahmen ohne Zweifel die Wohnungssituation für zahlreiche Arbeiterfamilien gebessert worden, doch standen auf Seiten der Unternehmer eher wirtschaftliche oder politische Motive wie die Bindung der Arbeitskräfte an den Betrieb und Möglichkeiten einer Disziplinierung im Vordergrund, nicht aber das Interesse, durch humanitär geprägte Werke die soziale Lage der Arbeiterklasse zu verbessern. cb/difu

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Wohnungsnot, Wohnungsfürsorge, Werkswohnung, Werkswohnungsbau, Wohnungspolitik, Industrialisierung, Wohnungswesen, Mietwesen, Soziographie, Industrie, Landesgeschichte

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Marburg: (1970), ca. 200 S., Abb.; Tab.; Lit.

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Wohnungsnot, Wohnungsfürsorge, Werkswohnung, Werkswohnungsbau, Wohnungspolitik, Industrialisierung, Wohnungswesen, Mietwesen, Soziographie, Industrie, Landesgeschichte

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