Über das Verhältnis von Bauen und Landschaft.

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SEBI: 80/73

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Abstract

Die These des Autors lautet, daß der heutige Landschaftsbegriff ein historisches Produkt aus tradierten Wunschvorstellungen ist. Es handelt sich dabei um städtische Wunschbilder, um eine Dialektik Stadt-Land, in der das Land entsprechend der historischen Situation der Stadt, eine bestimmte Illusionsrolle übernahm. Insbesondere ist der heutige Landschaftsbegriff ein Produkt jener Auseinandersetzungen, die seit der Jahrhundertwende geführt wurden. Der Autor geht genauer auf den ,,alpinen Stil'' ein, der sich aus einer Vermischung von Heimatschutzgedanken, Blut- und Bodenideologie, falschverstandenem Denkmalschutz, Naturschutz, aus Landschaftsklischees, touristischem Management, Spekulation und Denkfaulheit entwickelt hat und sich nicht nur über alle alpinen Länder erstreckt, sondern auch alle Bauaufgaben umfaßt, von der Almhütte bis zur Tankstelle und zum Bezirkskrankenhaus. goj/difu

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Landschaft, Landschaftsbegriff, Architektur, Landschaftsarchitektur, Theorie

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In: Die WARE Landschaft.Hrsg.: Achleitner, Friedrich, Salzburg: (1978), S. 61-65, Abb.

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