Gemeindesoziologie und Stadtplanung. Eine Kritik der deutschen Gemeindesoziologie im Hinblick auf Probleme von Städtebau und Stadtplanung.
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SEBI: 79/1757-4
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DI
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Abstract
Die Arbeit will aufzeigen, ob und inwieweit die Gemeindesoziologie das Problem der Umsetzung ihrer Erkenntnisse für praktische Fragen der Stadtplanung zu leisten vermag. Ausgangsmaterial hierfür liefert eine empirische Gemeindestudie (Wolfsburg-Untersuchung). Der Autor geht davon aus, daß die meisten Gemeindestudien unzureichende Zusammenhänge zwischen kapitalbedingter Wirtschaft und sozialen Interessen herstellen, die gebaute Umwelt, d. h. die ökologischen Situationen kaum miteinbeziehen und das Problem der Machtausübung in der Gemeindepolitik vernachlässigen, und versucht anhand der Sekundäranalyse der Wolfsburg-Untersuchung diese Verkürzungen, die als empirische Befunde den Stadtplaner eher verwirren können, nachzuweisen. Seine Kritik richtet sich vor allem gegen die Nichtbeachtung der Zusammenhänge zu gesamtgesellschaftlichen Phänomenen, die Ausklammerung der Analyse der zugrundeliegenden kapitalistischen Strukturen, die in ihren Folgen bis in die intimen Lebensbereiche der Bewohner hineinragen. Für eine ,,Soziologie des Städtebaus'', die Stadtplanung unterstützen soll, fordert er deshalb, daß sie in verstärkten Maße in den Prozeß des Städtebaus eingreifen und sich vor allem um kleinere Teilbereiche (z. B. die Fragwürdigkeit sog. Sanierung) kümmern solle. mk/difu
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Städtebau, Gemeinde, Stadtplanung, Stadtsoziologie, Kommunalpolitik, Industrie
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Berlin: (1969), VII, 188 S., Lit.
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Städtebau, Gemeinde, Stadtplanung, Stadtsoziologie, Kommunalpolitik, Industrie