Zur Bestimmung der Konjunkturreagibilität regionaler Arbeitsmärkte.

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SEBI: Zs 237-4
BBR: Z 700
IRB: Z 1003

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Zusammenfassung

Vom Verlauf der Gesamtwirtschaft abweichende, regional unterschiedliche Konjunkturverläufe werden auf Struktur- und Standorteffekte zurückgeführt und am Beispiel Nordrhein-Westfalens aufgezeigt. Dabei wird die Konjunkturbewegung mit Hilfe der Variablen 'geleistete Arbeitsstunden in der Industrie' gemessen. Es stellt sich heraus, dass besonders geringe Schwankungen in Ostwestfalen im Bereich von Mittelzentren auftreten. Das Sauerland und die Rheinschiene verzeichnen besonders starke Konjunkturschwankungen der regionalen Arbeitsmärkte, der ländliche Raum infolge seiner Standortbesonderheiten und die Stadtregionen Aachen, Bonn, Duisburg, Köln und Krefeld wegen des Strukturfaktors. Im übrigen erweist sich, dass Standortbesonderheiten den Konjunkturverlauf stärker beeinflussen als die sektorale Zusammensetzung der Wirtschaft. Als regionalpolitische Konsequenz bietet sich als Kurzfriststrategie eine regional und sektoral ausgerichtete antizyklische Nachfragesteuerung und als Langfriststrategie eine Verbesserung der Produktionsbedingungen regionaler Arbeitsmärkte durch Erhöhung der sektoralen Vielfalt und Verbesserung der Standortqualitäten an. BfLR

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Schlagwörter

Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Regionalwirtschaft, Regional, Konjunktur, Schriftanalyse, Regionalpolitik

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Raumforschung und Raumordnung, Köln 36(1978)H.5, S.248-255, Abb., Lit., Kat.

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Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Regionalwirtschaft, Regional, Konjunktur, Schriftanalyse, Regionalpolitik

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