Wachstum und Strukturwandlungen der kommunalen Ausgaben in Deutschland 1849-1913.Versuch einer Interpretation.

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SEBI: DB 39

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Abstract

Ziel der Untersuchung ist es, einen Beitrag zur statistischen Verifizierung des Wagner'schen Gesetzes über die Ausweitung der öffentlichen Haushalte zu leisten.Nach einer historischen Einleitung zur Lage der Städtehaushalte im Spätmittelalter und Absolutismus und der Erklärung der Bedeutung der Städteverordnung von 1808 werden die kommunalen Ausgaben in Preußen, Bayern, Baden und anderen Bundesstaaten in ihrer Entwicklung von 1849-1913 sowohl rein statistisch wie auch strukturell beschrieben (eingeteilt nach einzelnen Ausgabeposten).Unter Heranziehung sozio-ökonomischer und sozio-demographischer Wandlungsprozesse erfolgt dann eine Interpretation des Ausgabenwachstums vor dem 1.Weltkrieg im Lichte der Thesen Wagners und der neueren Forschung.Beschreibung, Diskussion und Bewertung der vielfältig aufeinander bezogenen ökonomischen, politischen und demographischen Wandlungsprozesse resultieren in dem Urteil, daß die Wagner'sche These vom relativen Anstieg der öffentlichen Ausgaben in hohem Maße Ergebnisse seiner politischen Auffassung, also der von ihm vertretenen organischen Staatstheorie ist. mk/difu

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Finanzgeschichte, Finanzpolitik, Gemeindeausgaben, Wachstum, Strukturwandel, Haushaltswesen, Kommunalpolitik, Theorie

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Freiburg/Breisgau: (1965), 262 S., Abb.; Tab.; Lit.

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Finanzgeschichte, Finanzpolitik, Gemeindeausgaben, Wachstum, Strukturwandel, Haushaltswesen, Kommunalpolitik, Theorie

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