Vom Kostenfaktor zur Beschäftigungslokomotive. Zur Zukunft der Arbeit in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft.
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DE
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Berlin
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ZLB: 2000/2989-4
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Abstract
Gesundheit und Soziales werden in Deutschland zumeist als Belastungsfaktor gesehen. Die für ihre Finanzierung erforderlichen hohen Abgaben schränken die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft ein. Aus diesem Grunde sei ein verhaltener Rückbau des Sozialstaats unerläßlich, und dieser werde zu einem Arbeitsplatzabbau in diesen Branchen führen. Die Untersuchung gelangt zu einer differenzierteren Einschätzung der Zukunftsaussichten: Es gibt zwar viele Wege, die Effizienz und Qualität zu erhöhen; jedoch heißt das nicht, dass es zu einem Einbruch bei den Arbeitsplätzen kommen wird. Der soziale Wandel wird sowohl den Bedarf an als auch die Nachfrage nach Gesundheits- und Sozialdiensten steigen lassen; mit attraktiven Angeboten kann die Branche hierauf reagieren und - zusätzlich zu den öffentlichen und halböffentlichen Mitteln - weitere private Kaufkraft aktivieren. Soll dies gelingen, gilt es das Zusammenspiel von professionellen und freiwilligen Leistungen zu verbessern. Selbsthilfe, Nachbarschaftshilfe und Familienleistungen spielen bei Gesundheit und Sozialem traditionell eine große Rolle. Um dies auch für die Zukunft abzusichern, ist eine bessere Unterstützung aus dem professionellen Bereich erforderlich. Entsprechende Anstrengungen können positive Rückwirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Es zeigt sich, dass gut funktionierende freiwillig-ehrenamtliche Organisationen zusätzliche Kaufkraft für professionelle Angebote mobilisieren können. difu
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43 S.
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Papers; P 00-509