The political economy of rural water supply. (Politökonomie der Wasservorräte in ländlichen Gebieten.)
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BBR: Z 2443
IRB: Z 1041
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Abstract
Die Nutzung von Wasservorräten muß insbesondere in den vormaligen Kolonialstaaten Tansania und Kenia in einem politökonomischen Zusammenhang gesehen werden. Noch heute hat nur eine Oberschicht von 10 v. H. der Bevölkerung Öst-Afrikas einen Wasseranschluß in der unmittelbaren Wohnumgebung. Bisher ist wenig geschehen, um das für 1991 gesteckte Ziel zu erreichen, jeden Bewohner des ländlichen Raums in Tansania ganzjährlich mit sauberem Wasser zu versorgen. Die hierarchischen Strukturen der Regierungsbürokratie, die auf unmittelbare sichtbare Erfolge ausgerichtete Denk- und Handlungsweise der Fachleute und ein mangelndes Selbstbewußtsein bei den Bauern selbst behindern eine notwendige tiefgreifende Veränderung. Selbshilfe-Programme, mit denen die geringen finanziellen Mittel besser genutzt werden sollten, blieben bisher ohne größere Erfolge. Planungen internationaler Experten und Entwicklungsprogramme westlicher Regierungen konnten wenig zu einer Verbesserung der Situation beitragen. Die alten Klassengegensätze haben sich eher verschärft.
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Wasserversorgung, Planung, Entwicklungshilfe
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In: Ekistics, Athen (1977), 43 254, S. 43-50, Kt.; Lit.
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Wasserversorgung, Planung, Entwicklungshilfe