Stabilisierung hochkonzentrierter organischer Abwässer und Abwasserschlämme durch aerob-thermophile Abbauprozesse.
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SEBI: 76/3936
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DI
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Abstract
Im theoretischen Teil der Arbeit wird untersucht, in welcher Weise sich die vom klassischen Belebungsverfahren her bekannten physikalischen und chemischen Grundlagen der biologischen Abbauvorgänge bei höheren Prozeßtemperaturen ändern. Im Versuchsteil wurden im halbtechnischen Maßstab Stand- wie auch Durchlaufversuche gefahren. Als Versuchssubstrate kamen Schweinegülle, Hefeschlempe, Zuckerrübenblattsilage, Klärschlamm und mit Nährsalzen angereicherte Zuckerrübenmelasse zum Einsatz. Die Veränderung der Versuchsmedien wurde über die Bestimmung von CSB, BSB-5, org.C, Glühverlust, N-Gehalt, pH-Wert, Substrattemperatur, O-Gehalt und Fäulnisfähigkeit beobachtet. Insgesamt ergibt sich, daß es technisch möglich ist, hochkonzentrierte Abwässer bzw.Abwasserschlämme je nach Konzentration und Eigenarten in 2,5 bis 7 Tagen zu stabilisieren. Das Verfahren kann als biologische Reinigungsstufe für die Behandlung von organisch belasteten Abwässern mit BSB-5-Werten über 5000 mg/l sinnvoll und betriebssicher eingesetzt werden.
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Keywords
Abwasser, Biologische Abwasserreinigung, Wasserwirtschaft, Umweltschutz, Biologie, Technik
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Darmstadt: Selbstverlag (1974), 224 S., Abb.; Tab.; Lit.; Zus.(tech.Diss.; Darmstadt 1974)
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Abwasser, Biologische Abwasserreinigung, Wasserwirtschaft, Umweltschutz, Biologie, Technik