Entwicklung und Bedeutung der Berggerichtsbarkeit in den Bergstädten des Oberharzes.

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

ZZ

item.page.orlis-pl

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

SEBI: 76/3153

item.page.type

item.page.type-orlis

DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die Befreiung des Bergwesens von der ordentlichen Gerichtsbarkeit und die Schaffung einer Sondergerichtsbarkeit bezweckte im Mittelalter in Übereinstimmung mit den übrigen Standesgerichten in erster Linie den Schutz des Standes der Bergleute und nur mittelbar den des Bergbaus. In der Neuzeit bestand der Hauptzweck dagegen in der Gewährleistung einer sachgemäßen und schleunigen Entscheidung bergrechtlicher Angelegenheiten. Die Berggerichtsverfassung und die Bergprozeßordnung wiesen den Berggerichten im Rahmen der Zivilgerichtsbarkeit alle ,,Bergsachen'' zu, ohne jedoch eine nähere Definition dieser Generalklausel zu geben. Im Rahmen der Strafgerichtsbarkeit stand den Berggerichten die uneingeschränkte Strafgewalt über alle geringeren Berg- und Hüttendelikte zu; bei peinlichen Delikten wurde lediglich die Voruntersuchung durchgeführt. Im Zuge der Entwicklung zum modernen Rechtsstaat hatte sich die Berggerichtsbarkeit gegen Mitte des 19. Jahrhunderts überlebt.

Description

Keywords

Bergbaurecht, Gericht, Organisation, Bergstadt, Rechtsgeschichte, Stadtgeschichte

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

Göttingen: Musterschmidt (1974), XXXIII, 128 S., Kt.; Lit.(jur.Diss.; Göttingen 1973)

item.page.pageinfo

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

Bergbaurecht, Gericht, Organisation, Bergstadt, Rechtsgeschichte, Stadtgeschichte

item.page.subject-tt

item.page.dc-relation-ispartofseries

Göttinger Studien zur Rechtsgeschichte; 10