Ziele und Mittel der Agrarstrukturpolitik seit 1871 im Deutschen Reich und in der Bundesrepublik Deutschland

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SEBI: 76/4339

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Aufgabe der praktischen Agrarstrukturpolitik war es, den Strukturwandel neben der ,,Selbsthilfe der Landwirte'' zu steuern. Gegen Ende des 19. Jahrhundert versuchte man, im dünnbesiedelten Osten Landwirte anzusiedeln; zu diesem Zweck wurden große Güter aufgesiedelt. Nach dem ersten und zweiten Weltkrieg standen soziale Probleme und die Nahrungsmittelversorgung hinter der Ansiedlung von Vertriebenen und Flüchtlingen. Im Dritten Reich bestand die Agrarpolitik in der Herauslösung der Landwirtschaft als ,,Blutquell der Nation'' aus dem Konkurrenzkampf. In der BRD wurden Bedingungen angestrebt, die eine allgemeine Wohlstandsmaximierung und eine Verbesserung der Lebensqualität zum Ziele hatten. Daher wurde in den Agrarprogrammen nach 1968 versucht, die Strukturpolitik nicht mehr ,,rein agrarisch'' zu betrachten, sondern sie verstärkt in die regionale Wirtschaftspolitik zu integrieren. Heute steht nicht mehr die Erhaltung möglichst vieler Familienbetriebe im Vordergrund, sondern eine Koordinierung mit der Raumordnungs-, Bildungs-und Sozialpolitik.

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Agrarstrukturpolitik, Agrarplanung, Wirtschaftsgeschichte, Landwirtschaft, Wirtschaftspolitik, Wirtschaft, Politik, Geschichte

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Bonn: (1974), 349 S., Tab.; Lit.; Zus.(landwirtsch.Diss.; Bonn 1974)

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Agrarstrukturpolitik, Agrarplanung, Wirtschaftsgeschichte, Landwirtschaft, Wirtschaftspolitik, Wirtschaft, Politik, Geschichte

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