Das Blindenwesen in der Hansestadt Lübeck. Eine sozial-medizinische Erhebung
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SEBI: 76/4327
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DI
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Abstract
Nach einem theoretischen und historischen Überblick wurde mit Hilfe eines Erhebungsbogens die Situation der Blinden in Lübeck im Alter bis zu 60 Jahren für den Zeitraum von 1951 bis 1970 erfaßt. An erster Stelle der Erblindungsursachen standen Unfälle (vor allem Kriegserblindungen); es folgten angeborene Mißbildungen und entzündliche Erkrankungen. Die relativ hohe Zahl der angeborenen Erblindungen verlangt eine intensivere Aufklärungsarbeit. Von 101 erwachsenen Blinden waren 73 beruftätig, davon überwiegend in sogenannten ,,typischen'' Blindenberufen. Durch geringe Ausweichsmöglichkeiten bei der Berufsausübung sowie mangelnde Aufstiegschancen sind die Blinden auch finanziell benachteiligt. Zudem reicht vielfach das Blindenpflegegeld für die durch die Blindheit bedingten Mehraufwendungen nicht aus. Besonders betroffen ist hier die Gruppe der Zivilblinden; aus ihrer schlechteren finanziellen Lage ergibt sich zwangsläufig eine ungünstige soziale Stellung.
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Sozialmedizin, Blindenwesen, Sozialwesen, Gesundheitswesen, Soziologie, Medizin
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Clausthal-Zellerfeld: Bönecke (1973), 62 S., Tab.; Lit.; Zus.(med.Diss.; Med.Hochschule Lübeck 1974)
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Sozialmedizin, Blindenwesen, Sozialwesen, Gesundheitswesen, Soziologie, Medizin