Zur "gültigen" Messung gesellschaftlicher Tatbestände.

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SEBI: 72/2467

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Zusammenfassung

Bei der Bemühung um zunehmende Exaktheit sozialwissenschaftlicher Analysen für die Zwecke der Forschung oder der Politik sehen sich alle Messungen gesellschaftlicher Tatbestände den Problemen der "internen Gültigkeit'', d.h. der Übereinstimmung zwischen einem sozialwissenschaftlichen Konzept und seiner operationalen Definition konfrontiert. Um den aus der Unvermeidlichkeit "bruchstückhafter Messungen'' hervorgehenden Gefahren der Dysfunktionalität von Messungen zu begegnen, sollten möglichst viele Dimensionen eines Konzepts von der operationalen Difinition abgedeckt und Inkongruenzen zwischen beiden deutlich gemacht werden.Die mit der Verwendung von Daten aus anderen Erhebungszusammenhängen und der "formal aggregierenden Messung kollektiver Merkmale 0 verbundenen zustäzlichen Gefahren der Manipulation bzw. der Verwechslung von realen gesellschaftlichen Einheiten mit formalen könenn durch intelektuelle Mühe vermieden werden.Diese könnte auf lange Sicht die Effizienz sozialwissenschaftlicher Messungen steigern.

Beschreibung

Schlagwörter

Sozialwissenschaft, Messmethode, Untersuchung, Empirie, Soziographie, Statistik, Sozialstruktur

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In: Planung und Information.Materialien zur Planungsforschung; Hrsg.Fehl, Gerhard; Fester, Mark; Kuhnert, Nikolaus, Gütersloh: (1972), S. 224-245,

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Sozialwissenschaft, Messmethode, Untersuchung, Empirie, Soziographie, Statistik, Sozialstruktur

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Bauwelt Fundamente; 34