Das Produktivitätspotential der westdeutschen Volkswirtschaft.
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BBR: Z 108
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Abstract
Veränderungen im gesamtwirtschaftlichen Datenkranz (Wechselkursverschiebungen, Rohstoffverteuerungen, Restriktionen bei der Ausländerbeschäftigung, geringer Expansionsspielraum der Staatsaktivität, Umweltschutz) ,,dürften eine Neuverteilung der Wachstumschancen und Risiken zwischen den Branchen, Produktionsverfahren und Regionen zur Folge haben''. Die Frage stellt sich, welche Auswirkungen der erwartete Strukturwandel auf die gesamtwirtschaftliche Produktivität und damit auf das gesamtwirtschaftliche Entwicklungspotential haben wird. Für den Zeitraum 1960-1974 gilt, daß 10 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage aufgrund von Einkommenszuwächsen intersektoral umgeschichtet wurde. Die Sektoren Landwirtschaft, Bergbau und Textilindustrie gaben allein 2/4 der aufgegebenen Arbeitsplätze ab, 2/3 der neuen Arbeitsplätze wurden durch den Staat, Banken und Versicherungen sowie durch private Dienstleistungen gestellt. Diese sektoralen Umsetzungen wirkten sich retardierend auf die gesamtwirtschaftliche Produktivitätsentwicklung aus, was vor allem durch die Abnahme jedes zweiten Freigesetzten durch den Staat mit seinem sehr geringen Produktivitätsfortschritt erklärt werden kann. Erhöhte Anstrengungen der privaten Wirtschaft konnten diese produktivitätsmindernde Tendenz der Umsetzung von Arbeitskräften weitgehend kompensieren.
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Produktivität, Wirtschaftsentwicklung, Konjunktur, Strukturwandel, Berufsmobilität
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Mitteilungen.Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen 27 (1976), 1, S. 1-22, Abb.; Tab.; Zus.; engl., franz.
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Produktivität, Wirtschaftsentwicklung, Konjunktur, Strukturwandel, Berufsmobilität