Ist die BRD überindustrialisiert?
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SEBI: Zs 489-4
BBR: Z 85
IRB: Z 939
IFL: I 1068
BBR: Z 85
IRB: Z 939
IFL: I 1068
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Abstract
Ein Zusammenhang zwischen Pro-Kopf-Einkommen und den Wertschöpfungsbeiträgen der Wirtschaftsbereiche und Branchen kann durch empirische Untersuchungen nachgewiesen werden. Während ab einem bestimmten Entwicklungsniveau der Anteil der Beschäftigten und der Wertschöpfung des Primär- und Sekundärsektors zugunsten des Tertiärbereichs sinkt, weicht die Bundesrepublik Deutschland von diesem Normalmuster ab. Seitdem jedoch seit 1970 die Unterbewertung der DM abgebaut wird, scheint auch die Bundesrepublik Deutschland den Weg von einer Industrie- zu einer Dienstleistungsgesellschaft angetreten zu haben. Im Zeitraum 1970-1975 sank der Industrieanteil bei Beschäftigung und Wertschöpfung kontinuierlich von 38,7 Prozent bzw. 42,2 Prozent auf 36,8 Prozent bzw. 37,4 Prozent, dagegen erhöhte sich der Anteil des Tertiärsektors am BIP von 43 Prozent auf nahezu 50 Prozent. Ein sinkender Industrieanteil kann durchaus mit positiven Wachstumseffekten einhergehen, außerdem kann durch den Verlust komparativer Vorteile bei arbeitsintensiver und standardisierter Industrieproduktion eventuell die mit hoher Forschungs- und Ausbildungskapitalintensität verstärkt expandieren. Aufgrund ,,konstitutioneller Komponenten'' (relative Industrieintensität schon vor dem 2. Weltkrieg, zentrale Lage in Westeuropa mit guten Standortbedingungen) dürfte jedoch der Anteil des Industriesektors relativ hoch bleiben.
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Keywords
Industrialisierung, Strukturwandel, Tertiärer Sektor, Wirtschaftswachstum
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In: Wirtschaftsdienst, Hamburg 56 (1976), 7, S. 345-350, Abb.; Tab.; Lit.
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Industrialisierung, Strukturwandel, Tertiärer Sektor, Wirtschaftswachstum