Wirtschaftliche Entwicklung und soziale Lage der Unterschichten in Ostwestfalen von 1830 bis 1850.

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SEBI: 75/4798

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Abstract

Für die Unterschichten der Bevölkerung Ostwestfalens bedeutete die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft im Vormärz und in der Revolution bis zur beginnenden Industrialisierung ein stetiges Absinken in den Pauperismus als Erscheinungsform der zerfallenden ständischen Gesellschaft und einer vorwiegend agrarischen Wirtschaftsstruktur. Hier wird die zeitliche Verschiebung der Entwicklung in unterschiedlich strukturierten Gebieten besonders deutlich. Die Frage, warum nicht frühzeitig eine Umstellung auf andere Rohstoffe und neue Produktionsmethoden geschehen ist, läßt sich zunächst nur mit der fehlenden Bereitschaft zu Innovationen oder der äußerst schwerfälligen Verhaltensweise der Bevölkerung erklären. Die z. B. völlig unproduktive Intensivierung der Handarbeit im Spinnereigewerbe, die Verarbeitung von Maschinengarn aus fremder Produktion durch die Weber (die damit ihren eigenen Notstand durch die beschleunigte Verarmung der Spinner nur verzögern konnten), das Ausweichen in Saisonarbeit und die Erhöhung der Auswanderungsquote sind Kennzeichen dieser regionalen Form der Industriealisierung in Westeuropa.

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Industrialisierung, Sozialschicht, Pauperismus, Landesgeschichte, Arbeit, Soziographie, Wirtschaft, Geschichte

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Markdorf, (1972) XXIII, 144 S., Tab.; Lit.(phil.Diss.; Bochum 1972)

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Industrialisierung, Sozialschicht, Pauperismus, Landesgeschichte, Arbeit, Soziographie, Wirtschaft, Geschichte

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