Soziale Merkmale der NSDAP-Wähler. Eine Zusammenfassung bisheriger empirischer Untersuchungen und eine Analyse in den Gemeinden der Länder Baden und Hessen.

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SEBI: 71/3331

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Abstract

Der Vergleich zwischen Sozialdaten und Wahlergebnissen ergibt folgende Thesen 1) Die Sozialschichtung war für die Wahlentscheidung eine gewichtige Determinante; der überwiegende Teil der NSDAP-Wähler rekrutierte sich aus Angehörigen der sozialen Mittelschichten. 2) Der Katholikenanteil unter den NSDAP-Wählern war mit ca. 20Prozent geringer als der Anteil an der Bevölkerung (ca. ein Drittel). 3) Die NSDAP profitierte in überdurchschnittlichem Maß von der Wahlbeteiligungszunahme nach 1928 und vermochte damit die Mehrheit der Neuwähler zu gewinnen. 4) Für das Wahlverhalten der Wechselwähler konnten nur Anhaltspunkte gewonnen werden; es ist wahrscheinlich, daß Stammwählerschaften in den protestantischen Mittelschichten schwächer ausgeprägt waren als in anderen Schichten. 5) Ungeklärt blieb, ob die wirtschaftliche Situation der Wähler der NSDAP zugute kam; die Wirtschaftskrise allein konnte den extremen Wahlerfolg wohl nicht garantieren.

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Wahlen, Wahlverhalten, Sozialstruktur, Nationalsozialismus, Partei, Landesgeschichte, Politik, Geschichte, Soziologie

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Bamberg, (1969) 281 S., Tab.; Lit.; Zus.

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Wahlen, Wahlverhalten, Sozialstruktur, Nationalsozialismus, Partei, Landesgeschichte, Politik, Geschichte, Soziologie

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